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Arbeitskampf

Verdi bestreikt ab Sonntagabend Flughafen Köln, Montag auch Düsseldorf

  • Aktualisiert: 21.02.2025
  • 19:11 Uhr
  • dpa
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© Thomas Banneyer/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an den Flughäfen Düsseldorf und Köln zu Warnstreiks aufgerufen. Es sei mit "umfangreichen Auswirkungen auf Passagierflüge" zu rechnen.

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Die Gewerkschaft Verdi ruft Beschäftigte des öffentlichen Dienstes an den Flughäfen Düsseldorf und Köln für Montag (24. Februar) zu Warnstreiks auf. Es sei mit "umfangreichen Auswirkungen auf Passagierflüge" zu rechnen, teilte Verdi mit.

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In Köln sollen die 24-stündigen Arbeitsniederlegungen bereits am späten Sonntagabend beginnen, in Düsseldorf am frühen Montagmorgen.

Nach Angaben eines Verdi-Sprechers sind in Düsseldorf unter anderem Beschäftigte zum Warnstreik aufgerufen, die Koffer transportierten, die am Check-in-Schalter arbeiten oder die Flugzeuge mit frischem Wasser versorgen. Er gehe von "wenig Flugverkehr am Montag" aus, sagte der Sprecher. Die Sicherheitskontrollen sind den Angaben zufolge nicht betroffen.

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Warnstreiks im öffentlichen Dienst
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Arbeitskampf im öffentlichen Dienst: Wer streiken darf

Am Donnerstag sind bundesweit neue Warnstreiks im ÖPNV und öffentlichen Dienst angelaufen. Stellt sich die Frage, ob jeder Arbeitnehmer und jede Arbeitnehmerin teilnehmen darf?

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Inbesondere Check-in betroffen

Auch in Köln sind nach Angaben von Verdi mehrere Berufsgruppen zum Warnstreik aufgerufen. Es gehe zum Beispiel um Menschen, die für die Be- und Entladung der Flugzeuge zuständig seien, ebenso Mitarbeiter:innen beim Check-in-Schalter oder auch Flugzeug-Einweiser:innen. Auch in Köln seien aber nicht die Sicherheitskontrollen betroffen.

Verdi und der Beamtenbund dbb verhandeln mit dem Bund und den Kommunen über Einkommen und Arbeitszeit von mehr als 2,5 Millionen Beschäftigten. Diese arbeiten nicht nur in der Verwaltung, sondern auch in Kitas, an Schulen und Universitäten, im Nahverkehr, bei den Abfallbetrieben oder eben an Flughäfen. Auch Feuerwehrleute und Bundespolizist:innen gehören dazu.

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Lohnplus von acht Prozent gefordert

Die Gewerkschaften wollen ein Lohnplus von acht Prozent, mindestens aber 350 Euro monatlich durchsetzen. In besonders belastenden Jobs wie im Gesundheitsbereich soll es höhere Zuschläge geben. Außerdem wollen die Gewerkschaften drei zusätzliche freie Tage aushandeln.

Die Arbeitgeber haben in den bisherigen zwei Verhandlungsrunden kein Angebot vorgelegt. Besonders die Kommunen warnen vor einer Überlastung und weisen auf die hohen Schulden vieler Städte und Gemeinden hin. 

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Der Termin für die nächste Verhandlungsrunde steht bereits fest: Gewerkschaften, Bund und Kommunen treffen sich vom 14. bis 16. März in Potsdam.

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